WDB-Originär (2024) – Effektive Quantengravitation
Zusammenfassung
Das 71-seitige Originaldokument (Michael Czybor, Juni 2024) ist der Ursprungstext der WDBT: erste systematische Synthese aus Weber-Elektrodynamik/-Gravitation (WG), de-Broglie-Bohm-Theorie (DBT) und fraktaler Dodekaeder-Raumstruktur. Spätere Fassungen (raw/main.pdf, raw/kurz.pdf) reorganisierten das Material um die IWT herum und übernahmen längere Passagen nicht. Dieser Artikel erschließt genau diese originären Inhalte; zur heutigen Gesamtdarstellung siehe WDBT+ kompakt.
Entstehungsgeschichte
Drei Begegnungen führten zur WDBT (mündliche Mitteilung des Autors, 26.08.2026):
- Assis: Die Entdeckung, dass die Weber-Elektrodynamik die gesamte Elektrodynamik in einer Kraftgleichung abbildet (Assis/Hernandes, Webers Hauptwerke).
- Tisserand: Der Befund, dass eine auf Massen übertragene Weber-Gravitation die Merkur-Periheldrehung korrekt reproduziert (Wellennatur der Gravitation) – dieselbe Vorhersage, die später als Triumph der ART galt, aus einer anderen Ontologie.
- Spektrum der Wissenschaft: Ein Artikel erklärte die de-Broglie-Bohm-Theorie für „überflüssig oder widerlegt”. Die Reaktion: „Das passte.” Die Verwerfung zweier Traditionen wurde zum Bauplan – Weber-Kraft ohne Feld, Quantenpotential ohne Beobachtermystik (WDBT+ kompakt).
Der Geburtsmoment der WDBT war somit weder ein Experiment noch eine neue Formel, sondern die Rekombination von Totgesagtem. Der Autor beschäftigte sich zu diesem Zeitpunkt seit rund zwei Jahrzehnten mit der Thematik; sein Verständnis von SRT und ART entstand nach eigener Aussage vor allem durch den Versuch ihrer Widerlegung. Fazit des Autors: „Tot gesagte leben länger.”
Nur hier zu finden
Erweitertes Kausalitätskonzept (Kap. 1.4–1.5)
Zwei gleichberechtigte Kausalitätsebenen: lokale Kausalität (Energietransport, Lichtkegel) und systemische Kausalität (instantane Gesamtorganisation über ein Variationsprinzip, z. B. Minimierung δ∫[ħ²|∇Ψ|²/2m + V|Ψ|²]d³x = 0). Instantane Terme sind danach energetische Zwangsbedingungen, keine Signalübertragung.
Vektorielle Weber-Kraft und Beispielrechnungen (Kap. 2.2–2.3)
Herleitung der vollständigen Vektorform F⃗₁₂ mit Radial-/Tangentialkomponente (Zerlegung nach v_r, v_t, a_r); für Kreisbahnen F ∝ (1 + v²/c²). Vergleichsrechnungen: Maxwell-Kraftasymmetrie 2F_B vs. exakte actio = reactio bei Weber; Strahlungsdämpfung mit τ_Weber ≈ 6,3×10⁻²⁴ s; Plasmafrequenz in Penning-Fallen ω = ω_p√(1 − 3v₀²/4c²); Anwendungsfelder Nanoplasmonik und dichte Plasmen; Gültigkeitsgrenzen (> 100 GeV dominiert QED).
Kosmologie der reinen WG (Kap. 3.2)
Rotverschiebung ohne Expansion: z ≈ GM/c²·(1/r_em − 1/r_obs) + 3v_r²/2c² ⇒ quadratisches Hubble-Gesetz z ≈ 3H₀²d²/2c²; daraus H₀^WG ≈ 67,8 km/s/Mpc nahe dem Planck-Wert (67,4).
Termkompensation als Konsistenzbeweis (Kap. 4.5)
Mathematischer Nachweis, dass das Quantenpotential (Wellenfunktion R(r) = R₀e^(−r/λ), λ = ħ/mc) den unphysikalischen αφ²-Term der WG-Bahngleichung zweiter Ordnung (Rosettenbahnen) exakt aufhebt – Bahnen bleiben geschlossen, Merkurwert 42,98″/Jh. bleibt.
Quantisierte DBT und Emergenz von SRT/ART (Kap. 5.1–5.2)
Raum-Zeit-Gitter (ℓ₀, τ₀): diskreter Laplace-Operator, Trajektorien als Gittersprünge, natürlicher Cutoff λ_min = 2ℓ₀ gegen Vakuumdivergenzen. SRT emergiert aus H = √(m²c⁴+p²c²)·(1+Q/mc²) für λ→0; ART aus Mittelung über Dodekaeder-Zellen (Λ ~ 1/L_P²). Vorhersagentabelle: Atomuhren (ΔE/E ~ (λ_C/λ)²), LISA Pathfinder, CMB-Octopole.
Originäre D-Herleitung und Naturkonstanten (Kap. 5.3, 5.6)
D als Hausdorff-Dimension hyperbolischer Pflasterung H³/Γ (Selberg-Spurformel); Theorem: Skaleninvarianz + Ih-Symmetrie + minimale Oberflächenspannung ⇒ Dodekaeder-Teilung. Vollständige Konstantenherleitung aus dem Gitter: c = ħ/√(m_e²l₀^(D−1)), G = l₀^(3−D)c³/ħ, ħ = m_e·l₀·c, α⁻¹ = 137,0359 als topologische Invariante; l₀ = 1,3807λ_p ≈ 1,83×10⁻¹⁵ m. Vorhersagen: Δc/c ~ 10⁻⁹ bei 1 TeV; Gravitationsmodifikation im Nanometerbereich.
Materieentstehung und spezifischer Widerstand (Kap. 5.7–5.10)
Fraktal modifizierte Unschärferelation Δx·Δp ≥ ħ/2·(l₀/Δx)^(D−3); Paarerzeugung P ~ exp(−πm²c³l₀^(D−1)/ħE); Stabilitätsbedingung |Q| ≥ Gm²/λ_C; CMB-Leistungsspektrum C_l ~ l^−(3−D) für l < 20. Elektronen als Knoten-Defekte im Gitter ⇒ Widerstand ρ(T) ≈ ρ₀ + A·T^(D−1) mit Exponent ≈ 1,71 statt Drude-linear.
Der Anhang A ergänzt: Periodendauer-Korrektur T ≈ 2π√(a³/GM)·(1 − 3GM/4c²a(1−e²)) sowie Potentialvergleich WED (nicht-konservativ) vs. WG (konservativ).
Erratum
Das Dokument verwendet durchgängig D ≈ 2,71 bzw. 2,7156 und die fehlerhafte Formel D = ln 20 / ln(2+φ) (sie liefert numerisch nicht einmal 2,71). Korrekt ist:
D = ln(20·φ) / ln(2+φ) ≈ 2,704
(siehe Website czybor.i234.me). Alle D-Werte und daraus abgeleitete Exponenten dieses Dokuments sind entsprechend zu lesen; siehe auch Fraktale Dimension.
Quellen
raw/wdb.pdf– Kapitel 1–6, Anhang A
Abweichende Datierung dokumentiert: Titelseite „4. Juni 2026“, Vorwort August 2025 – entgegen der als Entstehungszeit genannten Angabe Juni 2024.